Sekuris

Sicherheitsdienste in Deutschland

Wachschutz, Objektschutz, Werkschutz und Eventsicherheit für Mittelstand, Industrie und öffentliche Hand — bundesweit mit §34a-qualifiziertem, festangestelltem Personal.

Übersicht

Was ist ein Sicherheitsdienst?

Ein Sicherheitsdienst ist ein gewerblich tätiges Unternehmen, das Personal und Sicherheitstechnik für den Schutz von Gebäuden, Geländen, Veranstaltungen und Personen bereitstellt. Rechtliche Grundlage in Deutschland ist §34a der Gewerbeordnung sowie die Bewachungsverordnung — jede eingesetzte Sicherheitskraft muss eine IHK-Sachkundeprüfung absolvieren.

Sekuris bündelt sieben Leistungsbereiche unter einem Dach: stationäre Bewachung, Objektschutz, Werkschutz, Baustellenbewachung, Pförtnerdienst, Revierdienst, Personenschutz und Sicherheitstechnik. Auf Wunsch ergänzen wir das Portfolio um Cyber-Security und Sicherheitsberatung — so erhalten Sie Schutz aus einer Hand statt mit drei Anbietern verhandeln zu müssen.

Leistungen

Acht Bausteine — ein Schutzkonzept

Jeder Service ist eigenständig buchbar. In den meisten Mandaten kombinieren wir 2–4 Bausteine zu einem maßgeschneiderten Konzept — typische Kombinationen sind Objektschutz + Sicherheitstechnik, Werkschutz + Pförtnerdienst oder Baustellenbewachung + mobiler Streifendienst.

Entscheidungshilfe

Welcher Sicherheitsdienst passt zu meinem Bedarf?

Drei grundsätzliche Schutz-Modelle decken 90% aller Anwendungsfälle ab. Welches passt, hängt von Risikoprofil, Reaktions-Erwartung und Budget ab.

Hybrid

Personal und Technik im Verbund

Reine Personalbewachung ist teuer und stößt an menschliche Grenzen — eine Sicherheitskraft kann nicht überall gleichzeitig sein, nicht 12 Stunden ohne Aufmerksamkeitsverlust überwachen, nicht durch Wände schauen. Reine Sicherheitstechnik dagegen reagiert nicht: Eine Kamera filmt den Einbruch, ein Bewegungsmelder schlägt Alarm — aber niemand stoppt den Vorfall vor Ort. Klassisches Hybrid-Beispiel: stationärer Objektschutz auf dem Gelände, ergänzt durch Videoaufschaltung mit Alarmverfolgung.

Hybrid-Konzepte setzen Personal und Technik dort ein, wo sie am effektivsten sind. KI-gestützte Videoaufschaltung filtert Fehlalarme aus 95% des Aufkommens; nur reale Vorfälle werden an unsere Notruf- und Service-Leitstelle und parallel an die nächste Streife übermittelt — siehe Alarmverfolgung & Interventionsdienst. Reaktionszeiten von 8–15 Minuten sind realistisch — schneller als Polizei in vielen Regionen, bei Personalkosten typischerweise 30–60% unter reiner Wachschutz-Kalkulation. Wir entwerfen das Konzept gemeinsam mit Ihnen — siehe auch unser Angebot zu Sicherheitstechnik und Cyber Security.

Auswahlkriterien

Worauf bei der Auswahl eines Sicherheitsdienstes achten

Sieben Punkte, die Sie vor Vertragsabschluss prüfen sollten. Jeder einzelne hat in der Praxis schon zu Schadensfällen geführt, die mit etwas mehr Sorgfalt vermeidbar gewesen wären.

  1. 01

    §34a-Sachkunde lückenlos nachweisbar

    Jede Sicherheitskraft muss die IHK-Sachkundeprüfung nach §34a Bewachungsverordnung absolviert haben. Lassen Sie sich die Nachweise vor Vertragsabschluss vorlegen — bei Großaufträgen sollte das Standard sein.

  2. 02

    Festanstellung statt Subunternehmer

    Festangestellte Sicherheitskräfte bedeuten konstantes Personal über die Vertragslaufzeit, weniger Fluktuation und nachvollziehbare Qualifikation. Subunternehmer-Ketten verschleiern Verantwortung im Schadensfall.

  3. 03

    Versicherungssumme angemessen

    Mindestens 5 Mio. € Personen-/Sachschaden- und 1 Mio. € Vermögensschadenshaftpflicht sollten Standard sein. Lassen Sie sich Versicherungsbestätigung im Original zeigen — nicht nur „auf Anfrage".

  4. 04

    Dokumentation digital und prüffähig

    Schichtbücher, Vorfallberichte und Streifenkontrollen sollten in einer App geo-getaggt und per Cloud abrufbar sein. Papier-Dokumentation lädt zu nachträglichen Korrekturen ein und ist bei Versicherungs-Streitfällen schwächer.

  5. 05

    Reaktionszeiten messbar zugesichert

    Bei Alarmverfolgung sollte eine konkrete Reaktionszeit (z.B. 15 Minuten) im Vertrag stehen, mit Sanktion bei Nicht-Einhaltung. Vage Formulierungen wie „schnellstmöglich" sind im Schadensfall wertlos.

  6. 06

    Lokale Präsenz im Einsatzgebiet

    Anbieter mit Personal vor Ort haben kürzere Anfahrtswege bei Alarm, kennen regionale Spezifika (Bauleitplanung, Behörden, Verkehrslagen) und tragen weniger Reisekosten in der Kalkulation. Headquarters in 500 km Entfernung sind ein Warnsignal.

  7. 07

    Branchen-Erfahrung nachgewiesen

    Pharma, Logistik, Großevents, KRITIS-Anlagen — jede Branche hat eigene Compliance-, Schicht- und Risikomuster. Lassen Sie sich konkrete Referenzen aus Ihrer Branche zeigen, idealerweise mit Anrufmöglichkeit beim Auftraggeber.

Branchen

Branchen, die wir betreuen

Sechs Schwerpunkte mit branchenspezifischen Anforderungen. In jeder Branche stellen wir Personal mit den dafür relevanten Zusatzqualifikationen — Werkfeuerwehr-Schulung, GxP-Sensibilisierung, Crowd-Management, ISO-27001-konforme Dokumentation. Für Industrie und Produktion siehe unser dediziertes Angebot zu Werkschutz mit Pförtner-, Streifen- und Brandsicherheitswache. Für Bauprojekte und Großbaustellen siehe Baustellenbewachung mit Nachtwache, mobiler Streife und KI-Videoüberwachung.

Kosten

Was bestimmt die Kosten eines Sicherheitsdienstes?

Sechs Faktoren, die jede seriöse Kalkulation transparent ausweisen sollte — bei Sekuris finden Sie alle im Angebot.

  • Qualifikationsstufe

    §34a-Basis vs. Werkschutz-Fachkraft, Brandsicherheits-Wache, Personenschutz oder ehemals SEK-/PSD-Mitarbeitende — Stundensätze unterscheiden sich um Faktor 2–4.

  • Schichtzeit und -dichte

    Tagschichten sind günstiger als Nacht- und Wochenend-Schichten (Tarif-Aufschläge 25–100%). Dichte: 1 Schicht/Tag vs. 24/7-Mehrschichtbetrieb skaliert linear.

  • Standort und regionaler Tarif

    Mindestlohn und Branchen-Tarif (BDSW) variieren je Bundesland. Großstädte mit Personalmangel liegen 10–20% über ländlichen Regionen.

  • Vertragslaufzeit

    12-Monats-Verträge sind 5–10% günstiger als 3-Monats-Übergangs-Verträge, 36-Monats-Verträge weitere 5–10% darunter. Planbarkeit ist der Hebel.

  • Sicherheitstechnik-Anteil

    Hybrid-Konzepte mit Kameras und Alarmaufschaltung reduzieren Personalbedarf um 30–60%. Investition in Technik amortisiert sich meist in 18–36 Monaten.

  • Spezial-Anforderungen

    Fremdsprachen, Compliance-Schulungen (GxP, ISO 27001), bewaffneter Schutz, internationale Reise-Begleitung — alles eigenständige Kostenpositionen außerhalb der Stunden-Kalkulation.

Auswahl unserer Auftraggeber

Standorte

Sicherheitsdienst in Ihrer Region

Erfurt ist unser Hauptstandort. Mannheim, Braunschweig, Stuttgart und München sind operative Sekundärstandorte mit lokalen Teams; bundesweite Aufträge decken wir aus diesem Netzwerk ab.

Häufige Fragen zum Sicherheitsdienst

Was umfasst ein Sicherheitsdienst?
Ein Sicherheitsdienst kombiniert Personal-Leistungen (Wachschutz, Pförtnerdienst, Streifendienst, Veranstaltungssicherheit, Personenschutz) mit Dokumentation und im Bedarfsfall Sicherheitstechnik. Sekuris bündelt diese Bausteine zu einem Schutzkonzept, das auf Ihre Risikolage abgestimmt ist — vom einzelnen Pförtner bis zur 24/7-Bewachung großer Industriegelände.
Was ist der Unterschied zwischen Sicherheitsdienst, Wachschutz und Security?
„Sicherheitsdienst" ist der rechtliche Oberbegriff aus der Bewachungsverordnung und schließt alle Bewachungsaufgaben ein. „Wachschutz" bezeichnet enger die stationäre oder mobile Objektbewachung. „Security" ist der englische Sammelbegriff, der im deutschen Sprachraum oft synonym verwendet wird — rechtlich relevant ist die §34a-Sachkunde, nicht die Bezeichnung. Sekuris verwendet alle drei Begriffe konsistent für nachweislich qualifiziertes Personal.
Sind alle Sicherheitskräfte nach §34a qualifiziert?
Ja. Jede Sekuris-Sicherheitskraft hat die Sachkundeprüfung nach §34a Bewachungsverordnung der IHK absolviert. Bei spezialisierten Aufgaben (Brandsicherheitswache, Veranstaltungsleiter, Personenschutz) ergänzen wir die §34a-Basis um die jeweils erforderlichen Zusatzqualifikationen. Die Nachweise dokumentieren wir im Auftragsabschluss und stellen sie auf Anfrage zur Verfügung.
Wovon hängen die Stundensätze ab?
Die wichtigsten Kostenfaktoren sind Qualifikationsstufe (§34a-Basis vs. Spezialqualifikation), Schichtzeit (Tag/Nacht/Sonn-Feiertag), Einsatzort und regionaler Tariflohn, Vertragsvolumen und Laufzeit. Bei langfristigen Verträgen mit planbaren Schichten liegen die Stundensätze deutlich unter Ad-hoc-Aufträgen. Wir kalkulieren transparent — fragen Sie ein konkretes Angebot mit Ihren Eckdaten an, wir antworten innerhalb eines Werktages.
Welche Vertragslaufzeiten sind üblich?
Stationäre Bewachungsverträge laufen meist 12–36 Monate mit drei Monaten Kündigungsfrist. Bei kurzfristigem Bedarf (Baustellen, Events, Übergangs-Wachschutz) bieten wir Wochen- und Tagesverträge ohne Mindestlaufzeit. Sekuris hält die Vertragsbindung bewusst flexibel: Sollte ein Auftrag aufgrund struktureller Änderungen wegfallen, finden wir gemeinsam eine faire Lösung statt starr auf Restlaufzeit zu bestehen.
Bietet Sekuris auch 24/7-Bewachung?
Ja. 24/7-Bewachung ist unsere Standard-Leistung für Industriegelände, Logistikhubs, Rechenzentren und kritische Infrastruktur. Wir besetzen Schichten mit festangestelltem Personal aus der Region — ohne Lückenfüller von Subunternehmern. Schichtwechsel werden über unsere Dokumentations-App in Echtzeit protokolliert, Auftraggeber erhalten täglich oder wöchentlich konsolidierte Reports.
Was kostet ein Sicherheitsdienst pro Stunde?
Stundensätze variieren je nach Qualifikation, Einsatzort und Vertragslaufzeit. Für eine konkrete Kalkulation kontaktieren Sie uns mit den Eckdaten Ihres Auftrags — wir antworten innerhalb eines Werktags.
Wie schnell können Sie einen Auftrag starten?
Bei vorhandener Kapazität in der Region ist ein Start innerhalb von 24 bis 72 Stunden möglich. Für Spitzenzeiten und Großevents planen wir mit 4 bis 8 Wochen Vorlauf.
Setzen Sie Subunternehmer ein?
Wir arbeiten überwiegend mit festangestellten Mitarbeitern. Bei Großaufträgen oder regionaler Lastspitze kooperieren wir mit ausgewählten, nach gleichen Standards arbeitenden Partnerfirmen — transparent kommuniziert im Angebot.
Was ist der Unterschied zwischen Werkschutz und Objektschutz?
Objektschutz fokussiert auf einzelne Gebäude oder kompakte Liegenschaften — Bürogebäude, Lager, Rechenzentren. Werkschutz arbeitet mit größeren Industriearealen, eigenen Werksfeuerwehren, Schichtwechsel-Logistik mit hunderten Beschäftigten und Schnittstellen zur Produktion. Beide folgen demselben §34a-Standard, unterscheiden sich aber in Personalstärke, Schicht-Komplexität und Integration in betriebliche Abläufe.

Sicherheitsdienst gesucht? Sprechen wir.

Beschreiben Sie kurz Ihren Bedarf — wir melden uns innerhalb eines Werktages mit einem konkreten, transparent kalkulierten Angebot.