Sekuris

Objektschutz für Gebäude, Liegenschaften & KRITIS

Bewachung von Gebäuden, Geländen und Industrieobjekten rund um die Uhr.

Definition

Was ist Objektschutz?

Objektschutz (auch Objektbewachung oder Liegenschaftsschutz) ist die spezialisierte Bewachung einzelner Gebäude oder kompakter Liegenschaften durch §34a-qualifiziertes Personal. Im Mittelpunkt stehen Zutrittskontrolle, Sichtkontrollen, Alarmverfolgung und Eskalation. Im Unterschied zum Werkschutz arbeitet Objektschutz auf einer überschaubaren Fläche mit klar definiertem Hausrecht.

Rechtliche Grundlage ist §34a GewO in Verbindung mit der Bewachungsverordnung. Typische Einsatzfelder sind Bürogebäude, Logistikzentren, Rechenzentren, KRITIS-Anlagen, Hotels und Verwaltungsbauten. Sekuris kombiniert Objektschutz auf Wunsch mit Sicherheitstechnik (Videoaufschaltung, Zutrittssysteme, Alarmaufschaltung) zu einem hybriden Schutzkonzept — bei vergleichbarer Sicherheitstiefe 30–60% unter reiner Personalbewachung.

Leistung

Objektschutz im Überblick

Stationäre Bewachung mit Sichtkontrollen, Zutrittskontrolle und Alarmverfolgung — auf Wunsch kombiniert mit Sicherheitstechnik für ein hybrides Schutzkonzept.

Was Sie erhalten

Branchen & Einsatzfelder

Abgrenzung

Objektschutz, Werkschutz oder Wachschutz?

Die Begriffe werden im Alltag oft synonym verwendet, beschreiben aber unterschiedliche Einsatzfelder. Welche Variante passt, hängt von Objektgröße, Hausrecht-Konstellation und produktionsspezifischen Risiken ab.

AspektObjektschutzWerkschutzWachschutz
EinsatzgebietEinzelne Gebäude — Büros, Lager, Rechenzentren, HotelsIndustrieareale, Werksgelände, ProduktionsstandorteSammelbegriff für Bewachungsleistungen aller Art
Personalstärke1–5 Personen pro Standort5–80 Personen mit Schicht-SynchronisationVariabel — vom Streifendienst bis Mehrschicht
SchichtmodellTag-, Nacht- oder 24/7-Schicht je nach Bedarf3-Schicht oder Konti (24/7-Werksbetrieb)Stationär oder mobil, je nach Auftrag
Typische ZusatzaufgabenEmpfang, Schließdienst, Alarmverfolgung, BesuchersteuerungBrandsicherheitswache, Werkfeuerwehr-Mitarbeit, PförtnereiStreifendienst, Veranstaltungsschutz, Personenschutz
Rechtlicher Rahmen§34a GewO, Hausrecht-Vollmacht des Auftraggebers§34a GewO + DGUV 205-001 + werksspezifische Auflagen§34a GewO als gemeinsame Basis

Aufgaben

Aufgaben des Objektschutz im Detail

Fünf Kernaufgaben, die ein professioneller Objektschutz in Bürogebäuden, Lagern, Rechenzentren und Verwaltungsbauten abdeckt. Sekuris kalkuliert modular — Sie buchen nur, was Ihr Risikoprofil tatsächlich braucht.

  1. 01

    Stationäre Bewachung & Sichtkontrollen

    Permanente Präsenz im Objekt mit regelmäßigen Sicht- und Funktionskontrollen — Türen, Fenster, technische Anlagen, Brandschutzeinrichtungen. Streifenwege werden über die Sekuris-App geo-getaggt dokumentiert; auffällige Befunde landen automatisch im Tagesbericht. Standard sind Kontrollintervalle von 30–60 Minuten, kürzere bei erhöhter Risikolage.

  2. 02

    Zutritts- und Besuchermanagement

    Identitätsprüfung von Mitarbeitenden, Besuchern und Lieferanten am Empfang oder Eingangsbereich. Ankopplung an bestehende Zutrittssysteme (Kaba, Salto, Interflex, Dormakaba), digitale Besucherlisten, Ausweisausgabe und Schlüsselverwaltung. Audit-feste Dokumentation aller Zutritte für Versicherer und Compliance.

  3. 03

    Empfangs- und Pförtnerdienst

    Service-orientierter Empfang als sichtbare Sicherheitskraft mit Service-Anspruch — mehrsprachig, gepflegtes Auftreten, Schulung in Deeskalation und Erste-Hilfe. Telefonzentrale, Postannahme, Besucher-Anmeldung beim Gastgeber. Besonders relevant für Bürogebäude, Hotels, Verwaltungsbauten und KRITIS-Anlagen mit hohem Besucheraufkommen.

  4. 04

    Alarmaufschaltung & Interventionsdienst

    Brand-, Einbruch- und Überfallmeldeanlagen werden auf eine zertifizierte Notruf- und Service-Leitstelle (NSL) aufgeschaltet. Bei Alarmauslösung leitet unser Interventionsdienst die Verfolgung ein, prüft die Lage vor Ort und eskaliert bei Bedarf an Polizei oder Feuerwehr. Reaktionszeiten 8–15 Minuten, lückenlos protokolliert.

  5. 05

    Schließdienst & Schlüsselverwaltung

    Auf- und Abschließen von Gebäuden zu definierten Zeiten, Schlüsselausgabe an Fremdfirmen mit Pfand-Logik, Verwaltung von Generalschlüsseln und Schlüsselkarten in einem Audit-festen Schlüsselbuch. Bei Vorfällen erfolgt sofortige Schloss-Sperre und Re-Issue der Karten/Schlüssel — wichtig für Versicherungs- und ISO-27001-Konformität.

Standorte

Objektschutz in Ihrer Region

FAQ

Was gehört zum Objektschutz?
Objektschutz umfasst die stationäre Bewachung eines Gebäudes oder Geländes, Zutrittskontrolle, Besuchermanagement, regelmäßige Sicht- und Funktionskontrollen (Türen, Fenster, technische Anlagen), Alarmverfolgung und die Eskalation an Polizei oder Feuerwehr im Ernstfall. Auf Wunsch kombinieren wir Personal mit Videoüberwachung, Zutrittssystemen und Alarmaufschaltung zu einem hybriden Schutzkonzept.
Worin unterscheidet sich Objektschutz vom Werkschutz?
Objektschutz fokussiert auf einzelne Gebäude oder kompakte Liegenschaften — Bürogebäude, Lager, Rechenzentren. Werkschutz arbeitet mit größeren, oft mehrteiligen Industriearealen, eigenen Werksfeuerwehren, Schichtwechsel-Logistik mit hunderten Beschäftigten und Schnittstellen zur Produktion. Beide Leistungen folgen demselben §34a-Standard, unterscheiden sich aber in Personalstärke, Schichtkomplexität und der Integration in betriebliche Abläufe.
Was ist sinnvoller — Personal oder Sicherheitstechnik?
Die Antwort hängt vom Risiko und der Reaktionserwartung ab. Sicherheitstechnik (Kameras, Alarme) ist günstiger, dokumentiert lückenlos, kann aber selbst nicht eingreifen. Personal reagiert in Sekunden, kommuniziert mit Mitarbeitenden und Besuchern, kann aber nicht überall gleichzeitig sein. Die wirtschaftlich beste Lösung ist meistens hybrid: Technik überwacht weite Flächen, Personal greift gezielt ein. Wir entwerfen das Konzept im kostenlosen Erstgespräch.
Welche Faktoren bestimmen die Kosten im Objektschutz?
Größe und Komplexität des Objekts (Anzahl der Zugänge, Stockwerke, technische Anlagen), gewünschte Bewachungsdichte (Streife alle 60 Minuten vs. permanente Präsenz), Schichtzeiten (Nacht- und Wochenend-Aufschläge), Vertragslaufzeit und der gewünschte Anteil von Sicherheitstechnik. Eine 24/7-stationäre Bewachung eines mittelgroßen Bürogebäudes liegt typischerweise im niedrigen fünfstelligen Bereich pro Monat — exakte Kalkulation auf Anfrage.
Übernehmen Sie auch die Alarmaufschaltung?
Ja. Wir schalten Ihre Brand-, Einbruch- und Überfallmeldeanlagen auf eine zertifizierte Notruf- und Service-Leitstelle (NSL) auf. Bei Alarmauslösung leiten wir die Verfolgung ein — Anfahrt durch unseren Interventionsdienst, Lageeinschätzung vor Ort und falls nötig Eskalation an Polizei oder Feuerwehr. Reaktionszeiten dokumentieren wir lückenlos für Versicherungs-Nachweise.
Wie lange laufen typische Objektschutz-Verträge?
Objektschutz-Verträge laufen meist 24 Monate, teilweise 12 oder 36 Monate je nach Investitionstiefe in das Schutzkonzept. Standard-Kündigungsfrist ist drei Monate zum Quartalsende. Für Übergangs-Bewachung (z.B. nach Kündigung eines Vorgängers) bieten wir auch 3-Monats-Verträge ohne Mindestlaufzeit zu marginal höheren Stundensätzen.

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