Sekuris
Sicherheitskonzept-Erstellung

Sicherheitskonzept erstellen — Schritt für Schritt zum audit-festen Dokument.

Sieben strukturierte Schritte, zehn Pflicht-Inhalte, eine kostenlose Strukturvorlage. Plus 1.500-€-Beratung mit Sekuris-Sicherheitsberater für Ihren Standort.

  • DIN VDE V 0827
  • VStättVO-konform
  • BSI-Grundschutz / ISO 27001

Über 200 Unternehmen vertrauen auf Sekuris — eine Auswahl unserer Auftraggeber:

Definition

Was ist ein Sicherheitskonzept?

Ein Sicherheitskonzept ist die schriftliche Zusammenstellung aller baulichen, technischen, organisatorischen und personellen Maßnahmen, mit denen ein Unternehmen die identifizierten Sicherheitsrisiken auf ein vertretbares Restrisiko reduziert. Es ist die Grundlage für Versicherungs-, Behörden- und Audit-Nachweise — und je nach Branche gesetzlich vorgeschrieben.

Bezugsrahmen sind je nach Branche DIN VDE V 0827, die Versammlungsstättenverordnung (VStättVO) der Bundesländer, BSI-Grundschutz, ISO 27001/27002 und die BSI-Kritisverordnung. Für branchen-spezifische Auflagen (Pharma GxP, Automotive TISAX, Lebensmittel BRC) integrieren wir die jeweiligen Standards. Ein gut erstelltes Sicherheitskonzept hat eine typische Lebensdauer von 3 bis 5 Jahren — mit jährlichem Review.

7 Schritte

Wie Sie ein Sicherheitskonzept Schritt für Schritt erstellen

Sieben Schritte, die ein audit-festes Sicherheitskonzept verlangt — egal ob Sie es intern aufbauen oder mit Beratern erstellen. Jeder Schritt liefert ein nachvollziehbares Artefakt, das im Audit-Fall vorzulegen ist.

  1. 01

    Schutzziele und Geltungsbereich definieren

    Was genau soll geschützt werden — Personen, Sachwerte, Daten, Geschäftsprozesse, Reputation? Welche Standorte, welche Zeiten, welche Anlässe (Regelbetrieb, Hochrisiko-Phasen, Veranstaltungen)? Ohne klare Schutzziele werden alle nachfolgenden Maßnahmen beliebig. Wir empfehlen, Schutzziele in der Sprache der Geschäftsführung zu formulieren — nicht in Sicherheits-Fachjargon.

  2. 02

    Bedrohungs- und Risikoanalyse

    Welche Bedrohungen sind realistisch? Diebstahl, Sabotage, Brand, Naturereignis, Cyber-Angriff, Insider-Vorfall, gezielter Übergriff? Pro Bedrohung: Eintrittswahrscheinlichkeit (oft 1–5) × Schadenshöhe (oft 1–5) = Risikoscore. Branchenweit etabliert sind die Scoring-Modelle nach BSI-Grundschutz oder ISO 27005. Sekuris liefert die Risikoanalyse als 5–15 Werktage-Mandat.

  3. 03

    Bestandsaufnahme bauliche, technische, organisatorische, personelle Maßnahmen

    Was ist schon da? Bauliche Schutzelemente (Zäune, Türen, Schlösser, Brandabschnitte), technische Anlagen (Alarmanlage, Videoüberwachung, Zutrittskontrolle, Brandmeldung), organisatorische Regeln (Hausordnung, Schlüsselregelung, Besucher-Workflow), personelle Ressourcen (Pförtner, Wachschutz, Schulung). Die Lücke zwischen IST und Bedrohung ergibt den Maßnahmenkatalog.

  4. 04

    Maßnahmen ableiten und priorisieren

    Pro identifiziertem Risiko: konkrete Maßnahme(n) mit Aufwand, Kosten und Restrisiko nach Umsetzung. Priorisierung nach Risikoscore × Umsetzbarkeit — Quick Wins (geringer Aufwand, hoher Effekt) zuerst. Wir trennen Maßnahmen in baulich, technisch, organisatorisch, personell — das Vier-Säulen-Modell aus DIN VDE V 0827.

  5. 05

    Notfall- und Reaktionspläne

    Was passiert im Ernstfall? Brandfall, Einbruch, Bombendrohung, IT-Vorfall, Krisenkommunikation. Pro Szenario: Eskalations-Matrix, Verantwortliche, Kommunikationsweg, Sofort-Maßnahmen, Schnittstellen zu Behörden (Polizei, Feuerwehr, BSI). Tabletop-Übungen mit Geschäftsführung helfen, Lücken vor dem Ernstfall zu finden.

  6. 06

    Dokumentation, Schulung, Audit

    Sicherheitskonzept als verschriftliches Dokument mit Versionsstand, Freigabe durch Geschäftsführung, regelmäßiger Review-Zyklus (mind. jährlich, häufiger bei Veränderung). Schulung der Mitarbeitenden auf Hausordnung, Notfall-Pläne, Datenschutz-Schnittstelle. Audit-Plan: interne Audits halbjährlich, externe Audits bei TISAX, KRITIS, ISO 27001 alle 1–3 Jahre.

  7. 07

    Übergabe in den Regelbetrieb

    Sicherheitskonzept ist kein Projekt, sondern Lebenszyklus. KPI-Set definieren (Vorfälle pro Quartal, Reaktionszeiten, Schulungs-Quote), Reporting an Geschäftsführung, Lessons Learned aus jedem Vorfall ins Konzept zurückspielen. Sekuris übernimmt dieses Lifecycle-Management auf Wunsch als Stamm-Mandat — oder begleitet die interne Umsetzung beratend.

Inhaltsverzeichnis

Was in ein Sicherheitskonzept gehört

Zehn Pflicht- und Empfehlungs-Abschnitte für ein audit-festes Konzept. Wer Abschnitte weglässt, riskiert bei Versicherungs-Schaden oder Audit Nachforderungen — bei VStättVO-pflichtigen Veranstaltungen sogar Genehmigungs-Verweigerung.

AbschnittStatusInhalt-Beispiele
Schutzziele & GeltungsbereichPflichtSchutzgut-Definition, Standort-Abgrenzung, zeitliche Geltung
RisikoanalysePflichtBedrohungs-Matrix, Scoring, priorisierte Risikoliste
Bauliche MaßnahmenPflichtAußenhaut, Türen/Tore, Brandabschnitte, Sichtschutz
Technische AnlagenPflichtEMA, BMA, Video, Zutritt, Aufschaltung, Wartungszyklen
Organisation & HausrechtPflichtHausordnung, Schlüsselregelung, Besucher-Workflow, Schichtplanung
Personelle MaßnahmenPflichtPförtner, Wachschutz, Qualifikation, §34a, Schulung
Notfall- und KrisenplänePflicht (bei VStättVO/KRITIS)Brand, Räumung, Bombendrohung, Krisen-Stab, Pressestrategie
Datenschutz-SchnittstellePflichtVideoüberwachung-DSGVO, Verzeichnis Verarbeitungstätigkeiten
Schulungs- und Audit-PlanEmpfehlungJährliche Schulung, halbjährliches internes Audit
KPI- und Reporting-SetEmpfehlungVorfälle, Reaktionszeit, Schulungsquote, Geschäftsführungs-Report

Vorlage & Beratung

Brauchen Sie eine Vorlage oder einen Berater?

Wir stellen eine Strukturvorlage (Inhaltsverzeichnis + Checkliste pro Schritt) im Rahmen der kostenlosen Sicherheitsberatung kostenfrei zur Verfügung. Sie ist hilfreich für interne Sicherheitsbeauftragte, die selbst ein erstes Konzept aufsetzen.

Eine Vorlage ersetzt aber keine objektspezifische Analyse — Bedrohungen, Bauwerks-Eigenheiten und Geschäftsprozesse sind pro Standort einzigartig. Für audit-feste Konzepte (KRITIS, ISO 27001, TISAX, VStättVO ab 5.000 Besucher) empfehlen wir Beraterleistung. Sekuris liefert das vollständige Konzept in 4–12 Wochen mit klarem Festpreis-Mandat.

Häufige Fragen zum Sicherheitskonzept

Antworten auf die meistgestellten Fragen aus B2B-Sicherheitsberatungs-Mandaten.

Was ist ein Sicherheitskonzept?
Ein Sicherheitskonzept ist die schriftliche Zusammenstellung aller baulichen, technischen, organisatorischen und personellen Maßnahmen, mit denen ein Unternehmen, eine Veranstaltung oder eine Liegenschaft die identifizierten Sicherheitsrisiken auf ein vertretbares Restrisiko reduziert. Es ist die Grundlage für Versicherungs-, Behörden- und Audit-Nachweise — und je nach Branche (KRITIS, Pharma, Veranstaltungen ab 5.000 Besucher) gesetzlich vorgeschrieben.
Wer muss ein Sicherheitskonzept erstellen?
Pflicht ist ein Sicherheitskonzept bei Versammlungsstätten ab 5.000 Personen (VStättVO der Bundesländer), KRITIS-Betreibern (BSI-Kritisverordnung), zertifizierungspflichtigen Branchen (ISO 27001, TISAX, BSI-Grundschutz, Pharma GxP) und nach Versicherer-Auflagen für hochwertige Sachwerte. Faktisch braucht jedes Unternehmen mit > 50 Mitarbeitern oder > 5 Mio. € Sachwerte ein dokumentiertes Konzept — auch ohne Pflicht.
Wie erstellt man ein Sicherheitskonzept Schritt für Schritt?
Sieben Schritte: 1) Schutzziele und Geltungsbereich definieren. 2) Bedrohungen und Risiken analysieren. 3) IST-Aufnahme baulich, technisch, organisatorisch, personell. 4) Maßnahmen ableiten und priorisieren. 5) Notfall- und Reaktionspläne. 6) Dokumentation, Schulung, Audit-Plan. 7) Übergabe in den Regelbetrieb mit KPI-Reporting. Jeder Schritt ist nachvollziehbar zu protokollieren — das ist der Unterschied zwischen Konzept und Sammlung guter Absichten.
Welche Inhalte gehören in ein Sicherheitskonzept?
Pflicht-Abschnitte: Schutzziele, Risikoanalyse, bauliche Maßnahmen, technische Anlagen, Organisation und Hausrecht, personelle Maßnahmen, Notfallpläne, DSGVO-Schnittstelle. Empfohlene Abschnitte: Schulungs- und Audit-Plan, KPI-Reporting-Set. Bezugsrahmen je Branche: DIN VDE V 0827 (allgemein), VStättVO (Veranstaltungen), BSI-Grundschutz und ISO 27001 (IT/KRITIS), branchenspezifisch (Pharma GxP, Automotive TISAX, Lebensmittel BRC).
Was kostet die Erstellung eines Sicherheitskonzepts?
Ein vollständiges Sicherheitskonzept für einen Standort kostet typischerweise zwischen 12.000 € und 25.000 € — abhängig von Größe, Komplexität und Zertifizierungs-Anforderung. Reine Risikoanalysen liegen zwischen 4.500 € und 8.000 €. Compliance-Audits (ISO 27001, TISAX, KRITIS) bewegen sich zwischen 8.000 € und 18.000 €. Sekuris kalkuliert nach Aufwand, nicht nach Versicherungswert — die Kosten sind transparent vor Mandats-Start auf den Cent festgelegt.
Wie lange dauert die Erstellung?
Ein Standard-Sicherheitskonzept für einen Mittelständler braucht 4 bis 12 Wochen Projektzeit, abhängig von Komplexität und Mitwirkungs-Geschwindigkeit. Risikoanalysen sind in 5–15 Werktagen lieferbar. KRITIS- und ISO-konforme Konzepte mit umfangreicher Audit-Vorbereitung können 12 bis 20 Wochen brauchen. Wir starten typischerweise mit einer kostenlosen 30-Min-Beratung zur Aufwands-Einschätzung.
Stellt Sekuris auch das Personal für die Umsetzung?
Ja, kann — aber wir trennen Beratung und Umsetzung vertraglich. Ein Sicherheitskonzept empfiehlt die wirtschaftlichste und sicherste Lösung; ob diese durch Sekuris-Personal, andere Anbieter oder Eigenleistung umgesetzt wird, entscheidet der Auftraggeber. Diese Trennung ist Standard bei zertifizierten Sicherheits-Beratern und vermeidet Interessenkonflikte.
Brauche ich eine Vorlage oder reicht ein Berater?
Eine Vorlage ist ein Startpunkt, ersetzt aber keine objektspezifische Analyse — denn jeder Standort hat eigene Bedrohungen, Bauwerks-Eigenheiten und Geschäftsprozesse. Wir stellen interessierten Unternehmen eine Strukturvorlage (Inhaltsverzeichnis + Checklisten) im Rahmen unserer kostenlosen Beratung zur Verfügung, empfehlen für die endgültige Audit-Tauglichkeit aber Beraterleistung.

Sicherheitskonzept-Vorlage und 1.500-€-Beratung sichern.

In einer 30-Minuten-Beratung mit einem Sekuris-Sicherheitsberater klären wir, welche Konzept-Tiefe Sie brauchen — Vorlage zur Eigen-Erstellung, Risikoanalyse, vollständiges Konzept oder Audit-Begleitung.