Sekuris
Festanstellung statt Sub-Kette

Sicherheitsdienst ohne Subunternehmer — direkte Haftung statt Lieferketten-Risiko.

Im Großraum Erfurt + 40 km Umkreis arbeiten ausschließlich Sekuris-Festangestellte auf Ihrem Standort. Kein Sub-Konstrukt, keine Tarif­umgehung, keine Qualifikations-Verschleierung.

  • Direkte Haftung
  • BDSW-Tariftreue
  • §613a-Übernahme bei Wechsel

Über 200 Unternehmen vertrauen auf Sekuris — eine Auswahl unserer Auftraggeber:

Pain Point #1 der B2B-Branche

Warum Subunternehmer das größte Risiko sind

In B2B-Bewertungsmatrizen für Sicherheitsdienste rangiert Preis-Transparenz mit 30% Gewichtung an erster Stelle, gefolgt von Einsatzkonzept (20%) und Personal-Qualifikation (15%). Was diese Faktoren strukturell unterhöhlt, ist genau dieselbe Antwort: das Subunternehmer-Modell. Es verschleiert Tarifrechnung, Qualifikations-Nachweise und Haftungslinien.

Sekuris hat sich deshalb mit dem Strategiewechsel im Mai 2026 darauf festgelegt, im Großraum Erfurt + 40 km Umkreis ausschließlich mit Festangestellten zu arbeiten. Das ist kein Marketing-Versprechen, sondern eine geschäftspolitische Entscheidung mit konkreten Konsequenzen für Margen, Personal-Vorhaltung und Vertragsstruktur.

6 Risiken

Was Subunternehmer-Modelle den Auftraggeber kosten

Sechs Risiko-Dimensionen, die in der Branchenpresse, in BDSW-Stellungnahmen und in Versicherungs-Audits regelmäßig auftauchen. Jeder einzelne Punkt hat schon ganze Mandate kostspielig zum Scheitern gebracht.

  1. 01

    Haftung beim Auftraggeber, nicht beim Subunternehmer

    Bei Sicherheitsvorfällen — Diebstahl, Personenschaden, Datenleck — haftet vertragsrechtlich der Auftraggeber, nicht der vom Hauptdienstleister beauftragte Subunternehmer. Der Subunternehmer ist haftungstechnisch oft eine GmbH mit minimaler Kapitalisierung. Wenn er insolvent geht oder die Versicherung abstreitet, bleibt der Auftraggeber auf dem Schaden sitzen. §823 BGB plus §831 BGB greifen direkt.

  2. 02

    Tarifumgehung und Lohndumping

    Subunternehmer-Konstrukte werden in der Sicherheitsbranche regelmäßig genutzt, um den BDSW-Tariflohn zu unterschreiten. Der Hauptanbieter berechnet einen scheinbar marktüblichen Stundensatz, gibt aber nur einen Bruchteil davon an den Subunternehmer weiter — der wiederum unter Tarif zahlt. Das Ergebnis: schlecht bezahltes Personal mit hoher Fluktuation und überdurchschnittlicher Krankheitsquote auf Ihrem Standort.

  3. 03

    Qualifikations-Verschleierung

    Wer arbeitet eigentlich an Ihrem Standort? Bei der dritten oder vierten Subunternehmer-Stufe ist das oft nicht mehr nachvollziehbar. §34a-Sachkunde-Nachweise, Werkschutz-Fachkraft-Qualifikation, Brandsicherheitswache-Qualifikation — alle versprochen, aber nicht überprüfbar. Bei Audit, Versicherer-Prüfung oder Schadensfall steht der Auftraggeber vor leeren Aktenordnern.

  4. 04

    Hohe Personalfluktuation, schwache Ortskenntnis

    Subunternehmer-Personal wechselt oft alle 3–6 Monate den Standort. Aufbau von Ortskenntnis, Vertrauen zur Belegschaft des Auftraggebers, Wissen über Anlagen und Prozesse — alles wird mit jedem Wechsel zurückgesetzt. Der Auftraggeber zahlt für jede Einarbeitung neu, ohne Wert daraus zu ziehen.

  5. 05

    Keine durchgängige Schichtdokumentation

    Subunternehmer arbeiten oft mit eigenen, inkompatiblen Schicht-Tools — Excel-Listen, papierne Wachbücher, eigene Apps. Ein durchgängiger Vorfall-Trend über 12 Monate ist damit kaum erstellbar. Bei Versicherungs- oder Audit-Pflichten zur Vorfall-Historie ist das ein operatives Loch.

  6. 06

    Negativbeispiele aus der Branche

    Die Sicherheitsbranche hat dokumentierte Fälle: IS-nahe Personen als Stadion-Sicherheit, Schwarzarbeit in Flüchtlingsunterkünften, ungeschulte Kräfte bei Großveranstaltungen. Gemeinsamer Nenner: undurchsichtige Subunternehmer-Ketten ohne Identitäts- und Qualifikations-Prüfung beim Auftraggeber.

Haftungs-Vergleich

Wer haftet wofür — Sub-Modell vs. Sekuris-Festanstellung

Fünf typische Schadens-Szenarien, je nach Vertragskonstrukt. Die rechtliche Lage ist klar — und an den meisten Stellen für den Auftraggeber im Sub-Modell ungünstiger als in der direkten Festanstellung.

Schadens-SzenarioSub-ModellSekuris-Festanstellung
Diebstahl-Schaden auf bewachtem GeländeSub haftet — wenn Versicherung greift, sonst AuftraggeberSekuris haftet direkt, BDSW-Standard-Versicherung
Personenschaden durch SicherheitskraftAuftraggeber haftet nach §831 BGB für Verrichtungs­gehilfenSekuris haftet als Arbeitgeber nach §831 BGB
Datenpanne (DSGVO-Verstoß)Auftraggeber bleibt Verantwortlicher i.S.d. DSGVOAVV mit klarer Verantwortungsabgrenzung
Tarifvertrags-Verstoß / MindestlohnGeneralunternehmer-Haftung nach AEntG für AuftraggeberTariftreue dokumentiert, AEntG-Risiko bei Sekuris
Sicherheits-Vorfall ohne Personal-IdentifikationIdentität oft nicht rekonstruierbar (Sub-3-Stufe)Personal namentlich im Mandatsvertrag, lückenlose Historie

Sekuris-Versprechen

Sechs konkrete Konsequenzen aus der Festanstellungs-Politik

Sechs Versprechen, die wir vertraglich zusichern und im Audit-Fall belegen können. Mehr zur Unternehmens-Struktur und Sicherheitsdienst-Strategie auf der Sekuris-Unternehmensseite.

  1. 01

    Eine Vertragspartei, eine Haftung

    Sie schließen den Vertrag mit Sekuris. Der Mitarbeitende auf Ihrem Standort ist Sekuris-Festangestellter. Bei Schadensfall haften wir direkt — ohne Verweis auf Drittfirmen, ohne Insolvenz-Risiko in der Lieferkette.

  2. 02

    Tariftreue auf jeder Stufe

    Sekuris zahlt BDSW-Tariflohn ohne Ausnahme. Lohngruppe ist im Mandatsvertrag genannt; bei Audit-Anfrage liefern wir Lohnabrechnungen anonymisiert. Untertarifliche Bezahlung ist haftungsrechtlich gegenüber dem Auftraggeber absicherbar.

  3. 03

    Qualifikation überprüfbar

    Pro Mitarbeitenden auf Ihrem Standort liefern wir §34a-Sachkunde-Nachweis, Spezialqualifikationen (Werkschutz, BSW, Crowd-Management) und Schulungs-Historie der letzten 12 Monate. Audit-bereit, lückenlos.

  4. 04

    Niedrige Fluktuation, hohe Ortskenntnis

    Sekuris-Festangestellte bleiben durchschnittlich über 36 Monate im selben Mandat. Vertrauen zur Belegschaft, Kenntnis der Anlagen, eingespielte Notfall-Routinen — Wertschöpfung, die Subunternehmer-Modelle strukturell nicht liefern können.

  5. 05

    Eine Schicht-Software, eine Datenbasis

    Alle Sekuris-Mitarbeitenden arbeiten mit derselben Schicht-Software, Geo-Streifendoku und Vorfall-Datenbank. Quartalsreports an Geschäftsführung, durchgängige Historie für Versicherer und Audit, KI-gestützte Trend-Analyse.

  6. 06

    Übernahme nach §613a BGB bei Mandatswechsel

    Wenn Sie von einem anderen Dienstleister zu Sekuris wechseln, übernehmen wir das eingearbeitete Personal nach §613a BGB als Festangestellte — mit Tarifvertrag, Qualifikations-Nachweisen und Schicht-Integration in 4–6 Wochen. Keine Einarbeitungs-Lücke.

Häufige Fragen zu Subunternehmer-Risiken

Antworten auf die meistgestellten Fragen aus B2B-Erstgesprächen — vor allem von Auftraggebern, die einen Wechsel von einem Sub-Anbieter erwägen.

Setzt Sekuris Subunternehmer ein?
Nein. Sekuris arbeitet im Großraum Erfurt + 40 km Umkreis ausschließlich mit eigenen Festangestellten. Wir lehnen Subunternehmer-Modelle aus drei Gründen ab: Haftungs-Konzentration beim Auftraggeber, Tarifumgehung in der Lieferkette und Qualifikations-Verschleierung. Bei Mandaten außerhalb des Service-Radius (selten) arbeiten wir nur mit transparenten Werkverträgen, nicht mit verdeckten Subunternehmer-Konstrukten.
Welche Risiken hat ein Auftraggeber bei Subunternehmer-Modellen?
Sechs Hauptrisiken: 1) Direkte Haftung beim Auftraggeber, weil der Subunternehmer haftungstechnisch oft eine kapitalarme GmbH ist. 2) Tarifumgehung und Lohndumping, mit AEntG-Generalunternehmer-Haftungs-Risiko. 3) Qualifikations-Verschleierung — kein nachvollziehbarer §34a-Nachweis pro Person. 4) Hohe Personalfluktuation, schwache Ortskenntnis. 5) Inkonsistente Schicht-Dokumentation, kein durchgängiger Vorfall-Trend. 6) Reputations-Risiko bei dokumentierten Branchen-Negativbeispielen (Schwarzarbeit, ungeschulte Kräfte).
Was ist die Generalunternehmer-Haftung nach AEntG?
Das Arbeitnehmer-Entsendegesetz (§14 AEntG) macht den Auftraggeber zum Generalunternehmer haftbar für Mindestlohn-Verstöße in der Lieferkette — auch bei Subunternehmern, die der Auftraggeber selbst nicht beauftragt hat. Bei der Sicherheitsbranche mit ihrem allgemein verbindlichen Tarifvertrag bedeutet das: ein Tarifvertrags-Verstoß durch einen Subunternehmer in dritter Stufe kann Sie als Auftraggeber treffen — Bußgeld, Nachzahlung, Reputations-Schaden.
Erkennt man Subunternehmer-Einsatz von außen?
Schwer, aber Indizien gibt es: Personalwechsel im Drei-Monats-Takt, fehlende einheitliche Uniformen, unterschiedliche Lohnabrechnungs-Adressen, der Hauptdienstleister verweist bei Detail-Fragen auf nicht erreichbare Dritte, Schicht-Tools sind heterogen. Ein einfacher Test: Fragen Sie nach §34a-Sachkunde-Nachweisen aller eingesetzten Personen und nach Lohngruppen-Einstufung. Bei klarer Sekuris-Antwort → keine Sub. Bei Ausweich-Antwort → vermutlich Sub-Konstrukt.
Was ändert sich für mich, wenn ich von einem Sub-Modell zu Sekuris wechsele?
Drei Dinge. Erstens: rechtliche Klarheit — alle Personen auf Ihrem Standort haben einen Sekuris-Arbeitsvertrag, sind namentlich im Mandatsvertrag genannt, mit Qualifikations-Nachweis. Zweitens: Personal-Stabilität — durchschnittliche Verweildauer 36+ Monate statt 3–6. Drittens: Übernahme bestehender Sub-Mitarbeitender möglich nach §613a BGB, sodass die Einarbeitung nicht bei null startet. Wechsel-Mandate sind in 4–6 Wochen voll integriert.
Ist Sekuris dadurch teurer als Subunternehmer-Anbieter?
Bei rein verglichenem Stundensatz: oft scheinbar 1–3 € teurer. In der Total-Cost-of-Ownership: praktisch immer günstiger — weil Personal-Fluktuation, Einarbeitungs-Aufwand, Reputations- und Haftungsrisiken im Sub-Modell quantifizierbare Kosten sind. Bei Mandaten ab 12 Monaten Laufzeit liegen Sekuris-Festangestellten-Mandate über 3 Jahre meist 8–15% unter den realen Gesamtkosten von Sub-Modellen — bei messbar höherer Sicherheits-Tiefe.
Stellt Sekuris auch außerhalb Erfurts ohne Subunternehmer?
Im Erfurt + 40 km Umkreis ist das unsere Kern-Selbstverpflichtung. Außerhalb dieses Radius bedienen wir Mandate selten und ausschließlich über transparente Partner-Werkverträge — der Partner ist namentlich im Mandatsvertrag genannt, und die Qualifikations- und Lohn-Konditionen werden vor Mandats-Start dem Auftraggeber offengelegt. Kein verdecktes Sub-Modell, sondern offene Partnerschaft.

Wechsel ohne Einarbeitungs-Lücke. §613a-konform.

Beim Wechsel von einem Sub-Modell zu Sekuris übernehmen wir bestehendes Personal als Festangestellte — Tarifvertrag, Schulungs-Historie, Schicht-Integration in 4–6 Wochen. Lassen Sie uns Ihren Bestand prüfen.