Im Großraum Erfurt + 40 km Umkreis arbeiten ausschließlich Sekuris-Festangestellte auf Ihrem Standort. Kein Sub-Konstrukt, keine Tarifumgehung, keine Qualifikations-Verschleierung.
Über 200 Unternehmen vertrauen auf Sekuris — eine Auswahl unserer Auftraggeber:






Pain Point #1 der B2B-Branche
In B2B-Bewertungsmatrizen für Sicherheitsdienste rangiert Preis-Transparenz mit 30% Gewichtung an erster Stelle, gefolgt von Einsatzkonzept (20%) und Personal-Qualifikation (15%). Was diese Faktoren strukturell unterhöhlt, ist genau dieselbe Antwort: das Subunternehmer-Modell. Es verschleiert Tarifrechnung, Qualifikations-Nachweise und Haftungslinien.
Sekuris hat sich deshalb mit dem Strategiewechsel im Mai 2026 darauf festgelegt, im Großraum Erfurt + 40 km Umkreis ausschließlich mit Festangestellten zu arbeiten. Das ist kein Marketing-Versprechen, sondern eine geschäftspolitische Entscheidung mit konkreten Konsequenzen für Margen, Personal-Vorhaltung und Vertragsstruktur.
6 Risiken
Sechs Risiko-Dimensionen, die in der Branchenpresse, in BDSW-Stellungnahmen und in Versicherungs-Audits regelmäßig auftauchen. Jeder einzelne Punkt hat schon ganze Mandate kostspielig zum Scheitern gebracht.
Bei Sicherheitsvorfällen — Diebstahl, Personenschaden, Datenleck — haftet vertragsrechtlich der Auftraggeber, nicht der vom Hauptdienstleister beauftragte Subunternehmer. Der Subunternehmer ist haftungstechnisch oft eine GmbH mit minimaler Kapitalisierung. Wenn er insolvent geht oder die Versicherung abstreitet, bleibt der Auftraggeber auf dem Schaden sitzen. §823 BGB plus §831 BGB greifen direkt.
Subunternehmer-Konstrukte werden in der Sicherheitsbranche regelmäßig genutzt, um den BDSW-Tariflohn zu unterschreiten. Der Hauptanbieter berechnet einen scheinbar marktüblichen Stundensatz, gibt aber nur einen Bruchteil davon an den Subunternehmer weiter — der wiederum unter Tarif zahlt. Das Ergebnis: schlecht bezahltes Personal mit hoher Fluktuation und überdurchschnittlicher Krankheitsquote auf Ihrem Standort.
Wer arbeitet eigentlich an Ihrem Standort? Bei der dritten oder vierten Subunternehmer-Stufe ist das oft nicht mehr nachvollziehbar. §34a-Sachkunde-Nachweise, Werkschutz-Fachkraft-Qualifikation, Brandsicherheitswache-Qualifikation — alle versprochen, aber nicht überprüfbar. Bei Audit, Versicherer-Prüfung oder Schadensfall steht der Auftraggeber vor leeren Aktenordnern.
Subunternehmer-Personal wechselt oft alle 3–6 Monate den Standort. Aufbau von Ortskenntnis, Vertrauen zur Belegschaft des Auftraggebers, Wissen über Anlagen und Prozesse — alles wird mit jedem Wechsel zurückgesetzt. Der Auftraggeber zahlt für jede Einarbeitung neu, ohne Wert daraus zu ziehen.
Subunternehmer arbeiten oft mit eigenen, inkompatiblen Schicht-Tools — Excel-Listen, papierne Wachbücher, eigene Apps. Ein durchgängiger Vorfall-Trend über 12 Monate ist damit kaum erstellbar. Bei Versicherungs- oder Audit-Pflichten zur Vorfall-Historie ist das ein operatives Loch.
Die Sicherheitsbranche hat dokumentierte Fälle: IS-nahe Personen als Stadion-Sicherheit, Schwarzarbeit in Flüchtlingsunterkünften, ungeschulte Kräfte bei Großveranstaltungen. Gemeinsamer Nenner: undurchsichtige Subunternehmer-Ketten ohne Identitäts- und Qualifikations-Prüfung beim Auftraggeber.
Haftungs-Vergleich
Fünf typische Schadens-Szenarien, je nach Vertragskonstrukt. Die rechtliche Lage ist klar — und an den meisten Stellen für den Auftraggeber im Sub-Modell ungünstiger als in der direkten Festanstellung.
| Schadens-Szenario | Sub-Modell | Sekuris-Festanstellung |
|---|---|---|
| Diebstahl-Schaden auf bewachtem Gelände | Sub haftet — wenn Versicherung greift, sonst Auftraggeber | Sekuris haftet direkt, BDSW-Standard-Versicherung |
| Personenschaden durch Sicherheitskraft | Auftraggeber haftet nach §831 BGB für Verrichtungsgehilfen | Sekuris haftet als Arbeitgeber nach §831 BGB |
| Datenpanne (DSGVO-Verstoß) | Auftraggeber bleibt Verantwortlicher i.S.d. DSGVO | AVV mit klarer Verantwortungsabgrenzung |
| Tarifvertrags-Verstoß / Mindestlohn | Generalunternehmer-Haftung nach AEntG für Auftraggeber | Tariftreue dokumentiert, AEntG-Risiko bei Sekuris |
| Sicherheits-Vorfall ohne Personal-Identifikation | Identität oft nicht rekonstruierbar (Sub-3-Stufe) | Personal namentlich im Mandatsvertrag, lückenlose Historie |
Sekuris-Versprechen
Sechs Versprechen, die wir vertraglich zusichern und im Audit-Fall belegen können. Mehr zur Unternehmens-Struktur und Sicherheitsdienst-Strategie auf der Sekuris-Unternehmensseite.
Sie schließen den Vertrag mit Sekuris. Der Mitarbeitende auf Ihrem Standort ist Sekuris-Festangestellter. Bei Schadensfall haften wir direkt — ohne Verweis auf Drittfirmen, ohne Insolvenz-Risiko in der Lieferkette.
Sekuris zahlt BDSW-Tariflohn ohne Ausnahme. Lohngruppe ist im Mandatsvertrag genannt; bei Audit-Anfrage liefern wir Lohnabrechnungen anonymisiert. Untertarifliche Bezahlung ist haftungsrechtlich gegenüber dem Auftraggeber absicherbar.
Pro Mitarbeitenden auf Ihrem Standort liefern wir §34a-Sachkunde-Nachweis, Spezialqualifikationen (Werkschutz, BSW, Crowd-Management) und Schulungs-Historie der letzten 12 Monate. Audit-bereit, lückenlos.
Sekuris-Festangestellte bleiben durchschnittlich über 36 Monate im selben Mandat. Vertrauen zur Belegschaft, Kenntnis der Anlagen, eingespielte Notfall-Routinen — Wertschöpfung, die Subunternehmer-Modelle strukturell nicht liefern können.
Alle Sekuris-Mitarbeitenden arbeiten mit derselben Schicht-Software, Geo-Streifendoku und Vorfall-Datenbank. Quartalsreports an Geschäftsführung, durchgängige Historie für Versicherer und Audit, KI-gestützte Trend-Analyse.
Wenn Sie von einem anderen Dienstleister zu Sekuris wechseln, übernehmen wir das eingearbeitete Personal nach §613a BGB als Festangestellte — mit Tarifvertrag, Qualifikations-Nachweisen und Schicht-Integration in 4–6 Wochen. Keine Einarbeitungs-Lücke.
Antworten auf die meistgestellten Fragen aus B2B-Erstgesprächen — vor allem von Auftraggebern, die einen Wechsel von einem Sub-Anbieter erwägen.
Beim Wechsel von einem Sub-Modell zu Sekuris übernehmen wir bestehendes Personal als Festangestellte — Tarifvertrag, Schulungs-Historie, Schicht-Integration in 4–6 Wochen. Lassen Sie uns Ihren Bestand prüfen.